Helvetia-Triple-M

Corona bringt mehr Rechtsstreit

42 Prozent der ÖsterreicherInnen glauben an einen Anstieg der Rechtsstreitigkeiten durch Corona. Dies vor allem in Arbeits- und Wohnungs-Fragen sowie im Behördenkontakt. Dies ist eines der Ergebnisse einer Triple M Studie für die Helvetia Versicherung zum Rechtsschutz-Markt.

Und die ÖsterreicherInnen wissen, wovon sie reden: Denn immerhin 37 Prozent waren bereits selbst in Rechtsstreitigkeiten involviert. Wenn man Erfahrungen in der Familie mitrechnet, dann hatte bereits jede(r) Zweite mit rechtlichen Auseinandersetzungen zu tun. Kein Wunder, dass die ÖsterreicherInnen für diese Situation vorsorgen: Zwei Drittel haben eine Rechtsschutzversicherung.

Interesse an mehr Informationen? Dann steigen Sie einfach in meine Präsentation ein:

Die komplette Presseinformation zur Studie finden Sie hier: https://www.helvetia.com/at/web/de/home/ueber-uns/media-investor-relations/neueste-pressemeldungen/2020/studie-rechtsstreitigkeiten.html

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Home Office als Chance: Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden

Heute, nach der ersten Etappe bei der Bewältigung der Corona-Krise, sollten sich Unternehmen fragen:

  • Was können wir aus der Zeit des Home Office mitnehmen?
  • Wie können das Unternehmen und die Mitarbeitenden von diesen Erfahrungen profitieren?

Wovon wir ausgehen können: Home Office funktioniert, Home Office ist heute stärker anerkannt als vor dem Shutdown, Home Office wurde gelernt. Und: Unserer Erfahrung nach hat Home Office sowohl die Kommunikationsdisziplin, als auch die Kommunikationsqualität verbessert.
Natürlich müssen die Vorstellungen von Unternehmen und Mitarbeitenden in Einklang gebracht werden. Das ideale Instrument für diesen Abstimmungsprozess: Eine Mitarbeiterbefragung.

Worauf es bei Mitarbeiterbefragungen ankommt

  • Einbindung aller relevanten Stakeholder im Unternehmen
  • Erprobtes Design und Methodik gepaart mit individuellen Lösungen für Ihr Unternehmen
  • Handlungsorientierte Fragen und Ergebnisse mit klaren Schlussfolgerungen
  • Abläufe, welche die strikte Vertraulichkeit wahren, z.B. Random-URLs, Mixed Mode Paper/Online, um alle Mitarbeitenden zu erreichen

Wir verfügen über langjährige Erfahrung und senden Ihnen gerne unser detailliertes Konzept zu:


Der Zeitpunkt für eine Mitarbeiterbefragung zu Home Office ist günstig: Die Erfahrungen sind frisch, das Thema relevant und es ist ein positives Signal für die Zukunft. Ich freue mich von Ihnen zu hören und dieses interessante Thema zu diskutieren: telefonisch unter +43 650 339 02 75, per E-Mail unter christina.matzka@triple-m-mafo.at oder per Videokonferenz.

Christina Matzka, Gründerin Triple M

Corona: Jobängste, Home Office und Kinderbetreuung

Die Corona Krise bestimmt das Leben in Österreich. Neben den gesundheitlichen Fragen dominiert vor allem die Sorge um die Wirtschaft und die Arbeitsplätze. Triple M hat das Meinungsbild der unselbständig Erwerbstätigen in Österreich analysiert:

10 % der österreichischen ArbeitnehmerInnen halten ihren Arbeitsplatz aufgrund der Corona-Krise für sehr gefährdet, weitere 18 % für eher. 32% halten den Arbeitsplatz zwar für weniger gefährdet, sind sich aber nicht sicher, ob ihr Arbeitsplatz erhalten bleibt. Besondere Sorgen um ihren Job haben: Sowohl leitende, als auch einfache Mitarbeitende (im Unterschied zum mittleren Segment), Teilzeitbeschäftigte, Beschäftigte in KMUs

Knapp die Hälfte der ArbeitnehmerInnen (44 %) hat die Möglichkeit zu Home Office, davon bei 17 % ohne Probleme, bei 27 % mit Einschränkungen. Überdurchschnittlich starke Einschränkungen für Home Office gibt es bei: Beschäftigten über 55, Mitarbeitende mit einfachen Tätigkeiten, Teilzeitbeschäfigte, Mitarbeitende von KMUs

Corona Krise: Zwei Drittel der Befragten organisieren die Betreuung von Kindern in der Kernfamilie: 36% betreuen die Kinder selbst, bei 29% ist es der Partner bzw. die Partnerin. Hier zeigen sich die erwartbaren Geschlechter-unterschiede: Unter den Frauen sind es 48 % die selbst betreuen, unter den Männern nur 26 %.


Hier gibt es die gesamte Studie zum kostenlosen Download:


Dokumentation der Studie: Eigenstudie, Online-Befragung. Zielgruppe: unselbständig Erwerbstätige in Österreich. n = 992 Interviews. Max. Schwankungsbreite: +/- 3,1 %. Erhebungszeitraum: 10. – 18.03.2020

Zeit für Strategie, Zeit für Marktforschung

Die Wirtschaft steht im Banne des Corona Virus. Doch die Zeit der Entschleunigung kann auch Vorteile haben: Es gibt mehr Möglichkeiten, sich mit Grundsatzfragen und – auch – mit Marktforschung zu beschäftigen. Das hat ein Rundruf unter Triple M Kunden ergeben. Wichtige Fragen, die bei dieser „Umfrage in eigener Sache“ gestellt wurden:

Erreicht man die Menschen überhaupt?

Ja, in Summe sogar sehr gut, online oder telefonisch. KonsumentInnen überhaupt, da viele durch Kurzarbeit mehr Zeit haben und durch die Einschränkung von Unterhaltungs-Möglichkeiten jede Abwechslung recht ist. Bei B2B halten sich zwei Effekte die Waage: Einerseits sind einige Entscheidungsträger durch Freistelungen schlechter erreichbar, andererseits haben jene mit Home Office oder weniger Tagesstress mehr Muße, um an Studien teilzunehmen.

Welche Themen gehen derzeit?

Bestimmte politische Themen oder gar Gesundheitsfragen sind nicht opportun, da sie im Zeichen von Corona stehen. Aber anderes ist nicht betroffen, wie Nutzungsfragen, Kundenanteile oder sonstige Strukturthemen. Auch die aktuelle Situation selbst kann Thema sein: Wie sind die Erwartungen von Kunden? Welche Services sind nötig? Wer jetzt für seine Kunden da ist, wird zum Hero. Kundenbefragungen können dazu beitragen.

Welche Methoden sind die Richtigen?

Bei quantitativen Studien gibt es hinsichtlich Online- und Telefon-Befragungen keine großen Änderungen. Spannender ist es bei qualitativen, wo Face-to-face-Befragungen üblich sind. Hier können innovative Online-Methoden Abhilfe schaffen. Zum Beispiel: Qualitative Interviews via Videokonferenz, Online Tagebücher, Research Chats, Online Gruppendiskussionen

Ethno-Marktforschung: Befragung von Menschen mit nicht-österreichischer Herkunft

Eine Beobachtung, die wir Markt- und Sozialforscher immer häufiger machen, ist die Spezifizierung von Zielgruppen für Befragungen, zum Beispiel: AlleinerzieherInnen, Personen über 50 Jahre oder auch Menschen mit nicht österreichischer Herkunft.

Genau diese Zielgruppe, also Menschen mit Migrationshintergrund, ausländische StaatsbürgerInnen oder anerkannte Flüchtlinge, die bereits fast 2 Millionen Menschen oder 22,8% der Gesamtbevölkerung ausmacht, steht häufig im Interesse unserer Forschungsprojekte.

Menschen nicht österreichischer Herkunft können aber nicht „einfach so befragt werden“, es braucht genaue Kenntnisse und alternative Herangehensweisen, um diese Zielgruppe zu erreichen und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

Triple M und brainworker bieten gemeinsam unter der Marke ICCR – Institut für Cross Cultural Research – das nötige Know-How und die Erfahrung, um Ihre Studie mit dieser schwierigen Zielgruppe umzusetzen. Wir haben bereits zahlreiche Forschungsprojekte, qualitativ mit nur wenigen Befragten und quantitativ mit vielen Befragten in ganz Österreich, umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.iccr.at. Oder Sie kontaktieren uns per E-Mail unter office@iccr.at oder telefonisch unter +43 650 339 02 75. Darüber würden wir uns sehr freuen.

Cropped shot of a businesswoman delivering a presentation in the boardroom

B2B Studie: Der Hernstein Management Report by Triple M

Wir freuen uns über JEDES Projekt, aber so inhaltlich anspruchsvolle und interessante Projekte sind natürlich etwas ganz Besonderes: Für unseren Kunden Hernstein Institut dürfen wir den gleichnamigen Management Report erstellen. Der Report beleuchtet aktuelle Leadership-Themen wie Agilität und die Frage, ob Emotionen in der Führungsarbeit Platz haben. Basis für den Report ist eine Online-Befragung von 1530 Führungskräften in Österreich und Deutschland. Mit unserer umfassenden Online-Stichprobe konnten wir diese für alle Branchen und Unternehmensgrößen aussagekräftige B2B-Führungskräftestudie für Österreich und Deutschland effizient umsetzen.

Jetzt aber spannen wir Sie nicht länger auf die Folter. Lesen Sie hier alles Wissenswerte über Leadership und die Themen der Zukunft: im Hernstein Management Report

Triple M Gründerin Christina Matzka: Unser Motto: Warum einfach, wenn es auch anspruchsvoll geht 🙂 Mit unserem B2B Studiendesign erfahren Sie mehr über die Wirtschaft, in Österreich und Deutschland.

IP Austria Triple M Kinderstudie 2019

Wie Kinder einkaufen: Die IP Österreich Kinderstudie von Triple M

Die übernächste Galaxis, die Tiefsee und das Einkaufsverhalten von Kindern sind noch wenig erforscht. Bei letzterem kann Triple M abhelfen und hat für IP Österreich, den exklusiven Werbezeitenvermarkter der RTL Gruppe, eine Grundlagenstudie über das Einkaufsverhalten von Kindern erstellt. Eltern wurden quantitativ befragt, Kinder (7 – 11) qualitativ in Form von begleiteten Real-World und Online-Einkaufstouren, die durch psychologisch geschulte Triple M MitarbeiterInnen beobachtet wurden. Die Studie unterscheidet unter den Kindern vier Einkaufstypen:

  1. Der kleine Manager: Sucht immer den besten Deal
  2. Der Shoppingmuffel: Fragt häufig „Wann gehen wir endlich?“
  3. Der kleine Prinz: Weiß, was er will – und bekommt es
  4. Der Follower: Will, was seine Freunde wollen

 Typ hin oder her, generell lässt sich sagen:

  • Kinder sind häufiger Einkaufsbegleiter
  • Kinder kennen Marken
  • TV ist wichtigstes Informationsmedium
  • TV-Werbung hat eine unmittelbare Auswirkung auf die Nachfrage

Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Hier gibt es die ganze Studie zum Nachlesen.

Triple M Gründerin Christina Matzka zur Studie: Schwierige Zielgruppen gibt es für Triple M nicht. Wir verfügen über ein hochqualifziertes Sourcing, mit dem wir auch spezielle Gruppen erreichen: Kinder, Menschen mit Migrationshintergrund, UnternehmerInnen, Führungskräfte usw. Dank unseres Mixed Mode Ansatzes haben wir für jede Befragung die richtige Methode: Online, Telefon, Focus Groups, …

Gibt es 330.000 Unternehmen in Österreich oder 546.000?

Diese Frage stellt sich dem Besucher zweier offizieller Websites, der Homepage der Statistik Austria sowie des Firmenverzeichnisses der Wirtschaftskammer Österreich. Angesichts des beachtlichen Unterschieds von mehr als 200.000 Einheiten kann man Rundungsdifferenzen wohl ausschließen. Es müssen unterschiedliche Konzepte dahinter stehen. Dem wollen wir auf den Grund gehen und analysieren, wer in welcher Statistik dabei ist, wer nicht und welche Auswirkungen das auf die Gesamtzahl hat:

Leistungs- und Strukturstatistik der Statistik Austria (LSE)

Beinhaltet

  • Alle „Marktproduzenten“, also Unternehmen, Arbeitsgemeinschaften und gewerbliche Betriebe von Körperschaften öffentlichen Rechts, wenn im Regelfall zumindest 50 % der Produktionskosten durch Umsätze gedeckt sind
  • Darunter sind auch Architekten, Ziviltechniker oder Steuerberater, die keine Wirtschaftskammer-Mitglieder sind und nicht in der Wirtschaftskammer-Statistik aufscheinen.

Beinhaltet NICHT

  • Sehr kleine Unternehmen, deren Umsatz pro Jahr unter 10.000 Euro beträgt UND die keine Arbeitnehmer haben
  • Land- und Forstwirtschaft, Öffentliche Verwaltung, Private Haushalte
  • Aber auch nicht Unterricht und Erziehung, Sozial- und Gesundheitswesen, Kunst, Kultur und Erholung sowie weite Teile der sogenannten „Sonstigen Dienstleistungen“ (Friseure, Kosmetiker, Fußpflege, …). Schätzungen gehen davon aus, dass sich in diesem Bereich 60.000 Unternehmen befinden, die nicht Teil der LSE sind.

Mitgliederstatistik der Wirtschaftskammer(n)

Beinhaltet

  • Alle Mitglieder der neun Landes-Wirtschaftskammern, dazu zählen alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft laut Gesetz
  • Dieser föderale Aufbau dürfte für eine erhöhende Tendenz bei der Unternehmens-Zahl sorgen. Ein Unternehmen mit Niederlassungen in verschiedenen Bundesländern ist Mitglied in mehreren Landes-Wirtschaftskammern und dürfte mehrfach gezählt werden. Darauf deuten Recherchen bei der Wirtschaftskammer hin und auch mehrere Publikationen wie diese (Seite 5).

Beinhaltet NICHT

  • Unternehmen und Institutionen, die von Gesetzes wegen nicht der Wirtschaftskammer angehören, wie Architekten, Steuerberater, Rechtsanwälte, niedergelassene Ärzte und Apotheker. Ebenso wenig: die öffentliche Verwaltung.
  • Ruhende Mitgliedschaften, zumindest werden diese in den Statistiken der Wirtschaftskammer gesondert ausgewiesen. Die oben genannte Zahl von rund 546.000 beinhaltet also keine „Kartei-Leichen“.

Was lernen wir daraus?

Einfache Fragen können komplizierte Antworten haben. Die Abweichung der beiden Statistiken ist vor allem einerseits durch das Fehlen größerer Dienstleistungsbranchen in der LSE und das dortige Größenkriterium zu erklären (Zählung erst ab 10.000 Euro Jahresumsatz), andererseits durch Mehrfachmitgliedschaften in der Kammerstatistik. Die Abschätzung des relevanten Marktes hängt letztlich von der konkreten Fragestellung ab:

  • Die Wirtschaftskammer-Statistik dürfte aus der Perspektive einer „Kopfzählung“ das komplettere Bild liefern, wobei es eine erhöhende Tendenz durch die Mehrfachmitgliedschaften gibt.
  • Wenn es aber darum geht, den Markt von Unternehmen mit einer gewissen Mindest-Substanz zu erfassen, dann kommt das Größenkriterium der LSE ins Spiel. Unternehmen mit einem Umsatz von unter 10.000 Euro pro Jahr, die von der LSE ausgeschlossen sind, werden im Regelfall Nebenbeschäftigungen von Einzelpersonen sein. Ob man diese als „Unternehmen“ sehen will oder nicht, hängt vom jeweiligen Erkenntnis-Ziel ab.

Noch Fragen?

Dann stehen wir Ihnen mit unserer Expertise gerne zur Verfügung: office@triple-m-mafo.at

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Technische Anmerkungen: Der Datenstand der Leistungs- und Strukturerhebung der Statistik Austria ist Dezember 2016. Für 2017 liegen vorläufige Daten vor. Die Wirtschaftskammer-Mitgliederzahlen liegen per 31.12.2018 vor. Genaue Daten dazu finden sich hier. In dieser Statistik ist die Zahl der aktiven Unternehmen mit 527.951 auch etwas geringer als im genannten Firmenverzeichnis.