Triple M hat im Februar 2023 eine Studie für das Magazin NEWS zum Vorschlag von Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher, bei freiwilliger Teilzeitarbeit Sozialleistungen zu kürzen, durchgeführt. Sie können diesen NEWS-Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Verlags hier nachlesen und herunterladen.
Weniger Kulturkonsum nach Corona-Krise

Irgendwann wird die Corona-Krise vorüber gehen und Wirtschaft und Gesellschaft werden sich allmählich erholen. Jedoch: Es könnte einige Lebensbereiche geben, die dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen werden. Einer davon sind Kulturveranstaltungen, wie eine aktuelle Studie von Triple M zeigt:
49 % der Österreicher*innen schätzen ihre Landsleute so ein, dass sie nach Abklingen der Corona-Krise weniger Kulturveranstaltungen besuchen als davor. Fast jeder Fünfte ist von dieser Meinung voll und ganz überzeugt. Hintergrund dürfte sein, dass Menschenansammlungen aus gesundheitlichen Gründen mittlerweile kritischer gesehen werden und dass der mediale Konsum von Kultur und Unterhaltung durch die Lock-Downs weitere Unterstützung erhalten hat. Jüngere Befragte sehen diesen Trend als besonders ausgeprägt an, über 50-jährige hingegen erwarten nur zu 40 %, dass künftiger weniger Kulturveranstaltungen frequentiert werden.
Projektive Fragestellungen wie diese sind für die Abschätzung von Marktentwicklungen üblich und zeigen recht zuverlässig tatsächliche Verhaltensänderungen an. Grund genug für die „Kulturnation Österreich“ über ein Comeback nach der Pandemie nachzudenken und dieses zu verändern. Immerhin spielt Kultur auch für den österreichischen Tourismus eine lebhafte Rolle und der Heimmarkt ist wichtig, um eine Grundauslastung für die Kulturbetriebe sicherzustellen.
Dokumentation: Online-Umfrage unter 507 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 16+ aus dem 1. Quartal 2021. Fragestellung: „Es gibt die Meinung, dass die Österreicher*innen nach dem Lockdown weniger Kulturveranstaltungen oder auch Museumsbesuche absolvieren werden, als das vor der Corona-Krise der Fall war. Stimmen Sie dieser Aussage (eher) zu oder (eher) nicht zu?“
FrameChecker: Neues Tool für datenbasiertes Framing

Triple M und The Skills Group, eine der führenden PR-Agenturen Österreichs, präsentieren eine innovative empirische Methode zur Identifikation der optimalen Framing-Strategie für Kampagnen und erfolgreiches Issue Management.
Welcher Frame erzielt die beste Wirkung? Diese Frage müssen sich Kommunikatorinnen und Kommunikatoren täglich stellen, vor allem wenn es um komplexe Themen wie aktuell z. B. die Impfbereitschaft der österreichischen Bevölkerung geht. Egal ob Großunternehmen, Parteien, Kammern, Gewerkschaften, NGOs oder andere Interessensvertretungen – jeder Absender muss für seine Botschaft den richtigen „Rahmen“ finden. Skills und Triple M haben dafür den FrameChecker entwickelt – ein ausgeklügeltes Testverfahren, um die effektivste Framing-Strategie für jede Zielgruppe auf Basis empirischer Daten zu identifizieren.
Der Rahmen definiert das Bild
Strategisches Framing sollte mittlerweile ein fester Bestandteil jeder gut durchdachten Kampagne sein. Framing rückt bestimmte Aspekte eines Themas in den Vordergrund und beginnt bereits bei der Wahl der Worte, durch die ein Sachverhalt dargestellt wird. In vielen Debatten konkurrieren meist mehrere Frames um die Deutungshoheit, wie man aktuell an konkurrierenden Begriffen wie z. B. „Freitesten“ vs. „Zwangstestung“ sieht. „Unterschiedliche Formulierungen einer Botschaft können – bei gleichem Inhalt – die Einstellung und das Verhalten eines Empfängers unterschiedlich beeinflussen. Kommunikationsprofis sollten deshalb ein klares Bild davon haben, welche Aspekte eines Themas sie betonen möchten. Nur wer den richtigen Frame wählt, wird die optimale Wirkung erzielen“, erläutert Stefan Sengl, Managing Partner von The Skills Group, die in Kooperation mit Triple M dieses Modell entwickelt hat.
Welcher Frame geeignet ist, sich am ehesten durchzusetzen, hängt u. a. von Erfahrungen, Erwartungen, Einstellungen – und einer konsistenten Kommunikation ab. Daher sollten Frames im Optimalfall vor ihrem Einsatz an den jeweiligen Zielgruppen getestet werden. Diese Funktion erfüllt der FrameChecker von Skills und Triple M. „Wir setzen hier auf Daten statt Bauchgefühl. Mittels Fokusgruppen und Online-Befragungen können wir ermitteln, welche Frames am ehesten zum gewünschten Effekt führen und welche weniger geeignet sind, um die beabsichtigten Einstellungs- und Verhaltensänderungen zu erzielen“ so Christina Matzka, Geschäftsführerin von Triple M.
Daten statt Bauchgefühl
Der FrameChecker kombiniert Aspekte aus der Wirkungsforschung mit Methoden der Meinungsforschung. Um den geeignetsten Frame für eine Zielgruppe definieren zu können, wird ein mehrstufiger Ansatz gewählt: Nach einer semantischen Themenanalyse wird in Fokusgruppen ermittelt, welche Probleme, Ursachen und Lösungen mit einem Anliegen verknüpft werden. „Auf diese Art und Weise identifizieren wir die dominanten Deutungsmuster in einem Diskurs. Danach testen wir mittels Onlinebefragungen die Wirkung unterschiedlicher Frames bzw. Interventionen ab und können sehen, welche am besten funktionieren“, erklärt Christina Matzka.
Der FrameChecker kann für unterschiedliche Themen und Zielgruppen eingesetzt werden, das Untersuchungsdesign wird individuell an die jeweilige Aufgabenstellung angepasst. Als wichtiges Anwendungsgebiet sieht Sengl u. a. Kampagnen und das Issue Management rund um gesellschaftspolitische Anliegen, die z. B. die Akzeptanz für Verhaltensänderungen erhöhen sollen, wie sie in einer Pandemie oder durch die Klimakrise unausweichlich werden. „Framing leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die eigenen Botschaften besser zu verpacken und Zielgruppen effektiver anzusprechen. Richtig eingesetzt, kann die Wirkung ohne großen Aufwand stark gesteigert werden. Mit den falschen Frames sind hingegen selbst die aufwändigsten Kommunikationsbemühungen zum Scheitern verurteilt“ so Sengl.
Teststudie rund um das Thema „Urbane Mobilität“
In einem Pilotprojekt konnte mit Hilfe des FrameCheckers ermittelt werden, welche Interventionen am ehesten dazu geeignet sind, Wiener Autofahrerinnen und Autofahrer zum Verzicht auf das eigene Fahrzeug zu motivieren und offener für Sharing-Angebote zu machen. „Dieses Thema war auch deshalb so spannend, weil die Bindung an das eigene Auto nicht nur rationale, sondern auch sehr emotionale Seiten hat. Wir wollten wissen, was diese Bindung beeinflusst“, so Sengl.
Zu diesem Zweck wurde die Wirkung von fünf verschiedenen Interventionen miteinander verglichen – vom Aufzeigen der Vorzüge des Carsharings bis zur Visualisierung möglicher Schattenseiten im Leben von Autobesitzern. „Ein Vorteil der Online-Befragung ist, dass wir dabei nicht nur die Wirkung von Sprache, sondern auch die von Bildern berücksichtigen können“, so Matzka. Die Pilotstudie zeigte, dass eine Betonung der Vorteile von Alternativen eher dazu geeignet ist, die Bindung an das eigene Automobil zu lockern als die Beschäftigung mit den Nachteilen. „Wer bei diesem Thema auf positive Kommunikation setzt, wird mehr Menschen zum Umsteigen bewegen können als mit einem Fokus auf die Nachteile des Status quo“, so Sengl.
Hernstein Management Report by Triple M zu Agilität und Hierarchie

Triple M hat 2020 den Hernstein Management Report erstellt. Dieser Report beruht auf einer Befragung von rund 1500 Führungskräften aus Österreich und Deutschland und untersucht aktuelle Fragen der Führungspraxis.
Themen der aktuellen Ausgabe des Hernstein Management Reports
- Hierarchischer und agiler Führungsstil: Welcher wird von den Führungskräften heute angewendet, welcher voraussichtlich in drei Jahren?
- Wie ist der Beitrag dieser Führungsstile zu Unternehmenszielen wie Wirtschaftlichkeit, Innovationsfähigkeit, Zufriedenheit der Mitarbeitenden und so weiter?
- Wie hat sich COVID 19 Krise auf das Führungsverhalten ausgewirkt? Haben die Führungskräfte ihren Stil angepasst?
- Wie stehen Führungskräfte zu Ambidextrie, also einem beidhändigen Führungsstil, bei dem sowohl hierarchischer, als auch agiler Ansatz je nach Situation gelebt werden?
- Inwieweit trauen sich die Führungskräfte zu, einen beidhändigen Führungsstil in der Praxis anzuwenden? Was spricht dafür, was dagegen?
Corona bringt mehr Rechtsstreit
42 Prozent der ÖsterreicherInnen glauben an einen Anstieg der Rechtsstreitigkeiten durch Corona. Dies vor allem in Arbeits- und Wohnungs-Fragen sowie im Behördenkontakt. Dies ist eines der Ergebnisse einer Triple M Studie für die Helvetia Versicherung zum Rechtsschutz-Markt.
Und die ÖsterreicherInnen wissen, wovon sie reden: Denn immerhin 37 Prozent waren bereits selbst in Rechtsstreitigkeiten involviert. Wenn man Erfahrungen in der Familie mitrechnet, dann hatte bereits jede(r) Zweite mit rechtlichen Auseinandersetzungen zu tun. Kein Wunder, dass die ÖsterreicherInnen für diese Situation vorsorgen: Zwei Drittel haben eine Rechtsschutzversicherung.
Interesse an mehr Informationen? Dann steigen Sie einfach in meine Präsentation ein:
Die komplette Presseinformation zur Studie finden Sie hier: https://www.helvetia.com/at/web/de/home/ueber-uns/media-investor-relations/neueste-pressemeldungen/2020/studie-rechtsstreitigkeiten.html
„Bewegung gewinnt gegen Corona“: Triple M Studie für ASKÖ
Für unseren Kunden ASKÖ durften wir eine Studie zum Bewegungsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher während der Corona Krise durchführen. Für viele Menschen haben Sport und Bewegung an Bedeutung gewonnen und Sinn und Halt gegeben. Alle Ergebnisse und die Details zur Studie gibt es auf der ASKÖ Homepage:
Home Office als Chance: Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden
Heute, nach der ersten Etappe bei der Bewältigung der Corona-Krise, sollten sich Unternehmen fragen:
- Was können wir aus der Zeit des Home Office mitnehmen?
- Wie können das Unternehmen und die Mitarbeitenden von diesen Erfahrungen profitieren?
Wovon wir ausgehen können: Home Office funktioniert, Home Office ist heute stärker anerkannt als vor dem Shutdown, Home Office wurde gelernt. Und: Unserer Erfahrung nach hat Home Office sowohl die Kommunikationsdisziplin, als auch die Kommunikationsqualität verbessert.
Natürlich müssen die Vorstellungen von Unternehmen und Mitarbeitenden in Einklang gebracht werden. Das ideale Instrument für diesen Abstimmungsprozess: Eine Mitarbeiterbefragung.
Worauf es bei Mitarbeiterbefragungen ankommt
- Einbindung aller relevanten Stakeholder im Unternehmen
- Erprobtes Design und Methodik gepaart mit individuellen Lösungen für Ihr Unternehmen
- Handlungsorientierte Fragen und Ergebnisse mit klaren Schlussfolgerungen
- Abläufe, welche die strikte Vertraulichkeit wahren, z.B. Random-URLs, Mixed Mode Paper/Online, um alle Mitarbeitenden zu erreichen
Wir verfügen über langjährige Erfahrung und senden Ihnen gerne unser detailliertes Konzept zu:
Der Zeitpunkt für eine Mitarbeiterbefragung zu Home Office ist günstig: Die Erfahrungen sind frisch, das Thema relevant und es ist ein positives Signal für die Zukunft. Ich freue mich von Ihnen zu hören und dieses interessante Thema zu diskutieren: telefonisch unter +43 650 339 02 75, per E-Mail unter christina.matzka@triple-m-mafo.at oder per Videokonferenz.
Christina Matzka, Gründerin Triple M
Corona: Jobängste, Home Office und Kinderbetreuung

Die Corona Krise bestimmt das Leben in Österreich. Neben den gesundheitlichen Fragen dominiert vor allem die Sorge um die Wirtschaft und die Arbeitsplätze. Triple M hat das Meinungsbild der unselbständig Erwerbstätigen in Österreich analysiert:

10 % der österreichischen ArbeitnehmerInnen halten ihren Arbeitsplatz aufgrund der Corona-Krise für sehr gefährdet, weitere 18 % für eher. 32% halten den Arbeitsplatz zwar für weniger gefährdet, sind sich aber nicht sicher, ob ihr Arbeitsplatz erhalten bleibt. Besondere Sorgen um ihren Job haben: Sowohl leitende, als auch einfache Mitarbeitende (im Unterschied zum mittleren Segment), Teilzeitbeschäftigte, Beschäftigte in KMUs

Knapp die Hälfte der ArbeitnehmerInnen (44 %) hat die Möglichkeit zu Home Office, davon bei 17 % ohne Probleme, bei 27 % mit Einschränkungen. Überdurchschnittlich starke Einschränkungen für Home Office gibt es bei: Beschäftigten über 55, Mitarbeitende mit einfachen Tätigkeiten, Teilzeitbeschäfigte, Mitarbeitende von KMUs

Corona Krise: Zwei Drittel der Befragten organisieren die Betreuung von Kindern in der Kernfamilie: 36% betreuen die Kinder selbst, bei 29% ist es der Partner bzw. die Partnerin. Hier zeigen sich die erwartbaren Geschlechter-unterschiede: Unter den Frauen sind es 48 % die selbst betreuen, unter den Männern nur 26 %.
Hier gibt es die gesamte Studie zum kostenlosen Download:
Dokumentation der Studie: Eigenstudie, Online-Befragung. Zielgruppe: unselbständig Erwerbstätige in Österreich. n = 992 Interviews. Max. Schwankungsbreite: +/- 3,1 %. Erhebungszeitraum: 10. – 18.03.2020
Zeit für Strategie, Zeit für Marktforschung

Die Wirtschaft steht im Banne des Corona Virus. Doch die Zeit der Entschleunigung kann auch Vorteile haben: Es gibt mehr Möglichkeiten, sich mit Grundsatzfragen und – auch – mit Marktforschung zu beschäftigen. Das hat ein Rundruf unter Triple M Kunden ergeben. Wichtige Fragen, die bei dieser „Umfrage in eigener Sache“ gestellt wurden:

Erreicht man die Menschen überhaupt?
Ja, in Summe sogar sehr gut, online oder telefonisch. KonsumentInnen überhaupt, da viele durch Kurzarbeit mehr Zeit haben und durch die Einschränkung von Unterhaltungs-Möglichkeiten jede Abwechslung recht ist. Bei B2B halten sich zwei Effekte die Waage: Einerseits sind einige Entscheidungsträger durch Freistelungen schlechter erreichbar, andererseits haben jene mit Home Office oder weniger Tagesstress mehr Muße, um an Studien teilzunehmen.

Welche Themen gehen derzeit?
Bestimmte politische Themen oder gar Gesundheitsfragen sind nicht opportun, da sie im Zeichen von Corona stehen. Aber anderes ist nicht betroffen, wie Nutzungsfragen, Kundenanteile oder sonstige Strukturthemen. Auch die aktuelle Situation selbst kann Thema sein: Wie sind die Erwartungen von Kunden? Welche Services sind nötig? Wer jetzt für seine Kunden da ist, wird zum Hero. Kundenbefragungen können dazu beitragen.

Welche Methoden sind die Richtigen?
Bei quantitativen Studien gibt es hinsichtlich Online- und Telefon-Befragungen keine großen Änderungen. Spannender ist es bei qualitativen, wo Face-to-face-Befragungen üblich sind. Hier können innovative Online-Methoden Abhilfe schaffen. Zum Beispiel: Qualitative Interviews via Videokonferenz, Online Tagebücher, Research Chats, Online Gruppendiskussionen
Ethno-Marktforschung: Befragung von Menschen mit nicht-österreichischer Herkunft
Eine Beobachtung, die wir Markt- und Sozialforscher immer häufiger machen, ist die Spezifizierung von Zielgruppen für Befragungen, zum Beispiel: AlleinerzieherInnen, Personen über 50 Jahre oder auch Menschen mit nicht österreichischer Herkunft.
Genau diese Zielgruppe, also Menschen mit Migrationshintergrund, ausländische StaatsbürgerInnen oder anerkannte Flüchtlinge, die bereits fast 2 Millionen Menschen oder 22,8% der Gesamtbevölkerung ausmacht, steht häufig im Interesse unserer Forschungsprojekte.
Menschen nicht österreichischer Herkunft können aber nicht „einfach so befragt werden“, es braucht genaue Kenntnisse und alternative Herangehensweisen, um diese Zielgruppe zu erreichen und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.
Triple M und brainworker bieten gemeinsam unter der Marke ICCR – Institut für Cross Cultural Research – das nötige Know-How und die Erfahrung, um Ihre Studie mit dieser schwierigen Zielgruppe umzusetzen. Wir haben bereits zahlreiche Forschungsprojekte, qualitativ mit nur wenigen Befragten und quantitativ mit vielen Befragten in ganz Österreich, umgesetzt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.iccr.at. Oder Sie kontaktieren uns per E-Mail unter office@iccr.at oder telefonisch unter +43 650 339 02 75. Darüber würden wir uns sehr freuen.






