Ethno-Marktforschung: Befragung von Menschen mit nicht-österreichischer Herkunft

Eine Beobachtung, die wir Markt- und Sozialforscher immer häufiger machen, ist die Spezifizierung von Zielgruppen für Befragungen, zum Beispiel: AlleinerzieherInnen, Personen über 50 Jahre oder auch Menschen mit nicht österreichischer Herkunft.

Genau diese Zielgruppe, also Menschen mit Migrationshintergrund, ausländische StaatsbürgerInnen oder anerkannte Flüchtlinge, die bereits fast 2 Millionen Menschen oder 22,8% der Gesamtbevölkerung ausmacht, steht häufig im Interesse unserer Forschungsprojekte.

Menschen nicht österreichischer Herkunft können aber nicht „einfach so befragt werden“, es braucht genaue Kenntnisse und alternative Herangehensweisen, um diese Zielgruppe zu erreichen und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

Triple M und brainworker bieten gemeinsam unter der Marke ICCR – Institut für Cross Cultural Research – das nötige Know-How und die Erfahrung, um Ihre Studie mit dieser schwierigen Zielgruppe umzusetzen. Wir haben bereits zahlreiche Forschungsprojekte, qualitativ mit nur wenigen Befragten und quantitativ mit vielen Befragten in ganz Österreich, umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.iccr.at. Oder Sie kontaktieren uns per E-Mail unter office@iccr.at oder telefonisch unter +43 650 339 02 75. Darüber würden wir uns sehr freuen.

Cropped shot of a businesswoman delivering a presentation in the boardroom

B2B Studie: Der Hernstein Management Report by Triple M

Wir freuen uns über JEDES Projekt, aber so inhaltlich anspruchsvolle und interessante Projekte sind natürlich etwas ganz Besonderes: Für unseren Kunden Hernstein Institut dürfen wir den gleichnamigen Management Report erstellen. Der Report beleuchtet aktuelle Leadership-Themen wie Agilität und die Frage, ob Emotionen in der Führungsarbeit Platz haben. Basis für den Report ist eine Online-Befragung von 1530 Führungskräften in Österreich und Deutschland. Mit unserer umfassenden Online-Stichprobe konnten wir diese für alle Branchen und Unternehmensgrößen aussagekräftige B2B-Führungskräftestudie für Österreich und Deutschland effizient umsetzen.

Jetzt aber spannen wir Sie nicht länger auf die Folter. Lesen Sie hier alles Wissenswerte über Leadership und die Themen der Zukunft: im Hernstein Management Report

Triple M Gründerin Christina Matzka: Unser Motto: Warum einfach, wenn es auch anspruchsvoll geht 🙂 Mit unserem B2B Studiendesign erfahren Sie mehr über die Wirtschaft, in Österreich und Deutschland.

IP Austria Triple M Kinderstudie 2019

Wie Kinder einkaufen: Die IP Österreich Kinderstudie von Triple M

Die übernächste Galaxis, die Tiefsee und das Einkaufsverhalten von Kindern sind noch wenig erforscht. Bei letzterem kann Triple M abhelfen und hat für IP Österreich, den exklusiven Werbezeitenvermarkter der RTL Gruppe, eine Grundlagenstudie über das Einkaufsverhalten von Kindern erstellt. Eltern wurden quantitativ befragt, Kinder (7 – 11) qualitativ in Form von begleiteten Real-World und Online-Einkaufstouren, die durch psychologisch geschulte Triple M MitarbeiterInnen beobachtet wurden. Die Studie unterscheidet unter den Kindern vier Einkaufstypen:

  1. Der kleine Manager: Sucht immer den besten Deal
  2. Der Shoppingmuffel: Fragt häufig „Wann gehen wir endlich?“
  3. Der kleine Prinz: Weiß, was er will – und bekommt es
  4. Der Follower: Will, was seine Freunde wollen

 Typ hin oder her, generell lässt sich sagen:

  • Kinder sind häufiger Einkaufsbegleiter
  • Kinder kennen Marken
  • TV ist wichtigstes Informationsmedium
  • TV-Werbung hat eine unmittelbare Auswirkung auf die Nachfrage

Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Hier gibt es die ganze Studie zum Nachlesen.

Triple M Gründerin Christina Matzka zur Studie: Schwierige Zielgruppen gibt es für Triple M nicht. Wir verfügen über ein hochqualifziertes Sourcing, mit dem wir auch spezielle Gruppen erreichen: Kinder, Menschen mit Migrationshintergrund, UnternehmerInnen, Führungskräfte usw. Dank unseres Mixed Mode Ansatzes haben wir für jede Befragung die richtige Methode: Online, Telefon, Focus Groups, …

Gibt es 330.000 Unternehmen in Österreich oder 546.000?

Diese Frage stellt sich dem Besucher zweier offizieller Websites, der Homepage der Statistik Austria sowie des Firmenverzeichnisses der Wirtschaftskammer Österreich. Angesichts des beachtlichen Unterschieds von mehr als 200.000 Einheiten kann man Rundungsdifferenzen wohl ausschließen. Es müssen unterschiedliche Konzepte dahinter stehen. Dem wollen wir auf den Grund gehen und analysieren, wer in welcher Statistik dabei ist, wer nicht und welche Auswirkungen das auf die Gesamtzahl hat:

Leistungs- und Strukturstatistik der Statistik Austria (LSE)

Beinhaltet

  • Alle „Marktproduzenten“, also Unternehmen, Arbeitsgemeinschaften und gewerbliche Betriebe von Körperschaften öffentlichen Rechts, wenn im Regelfall zumindest 50 % der Produktionskosten durch Umsätze gedeckt sind
  • Darunter sind auch Architekten, Ziviltechniker oder Steuerberater, die keine Wirtschaftskammer-Mitglieder sind und nicht in der Wirtschaftskammer-Statistik aufscheinen.

Beinhaltet NICHT

  • Sehr kleine Unternehmen, deren Umsatz pro Jahr unter 10.000 Euro beträgt UND die keine Arbeitnehmer haben
  • Land- und Forstwirtschaft, Öffentliche Verwaltung, Private Haushalte
  • Aber auch nicht Unterricht und Erziehung, Sozial- und Gesundheitswesen, Kunst, Kultur und Erholung sowie weite Teile der sogenannten „Sonstigen Dienstleistungen“ (Friseure, Kosmetiker, Fußpflege, …). Schätzungen gehen davon aus, dass sich in diesem Bereich 60.000 Unternehmen befinden, die nicht Teil der LSE sind.

Mitgliederstatistik der Wirtschaftskammer(n)

Beinhaltet

  • Alle Mitglieder der neun Landes-Wirtschaftskammern, dazu zählen alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft laut Gesetz
  • Dieser föderale Aufbau dürfte für eine erhöhende Tendenz bei der Unternehmens-Zahl sorgen. Ein Unternehmen mit Niederlassungen in verschiedenen Bundesländern ist Mitglied in mehreren Landes-Wirtschaftskammern und dürfte mehrfach gezählt werden. Darauf deuten Recherchen bei der Wirtschaftskammer hin und auch mehrere Publikationen wie diese (Seite 5).

Beinhaltet NICHT

  • Unternehmen und Institutionen, die von Gesetzes wegen nicht der Wirtschaftskammer angehören, wie Architekten, Steuerberater, Rechtsanwälte, niedergelassene Ärzte und Apotheker. Ebenso wenig: die öffentliche Verwaltung.
  • Ruhende Mitgliedschaften, zumindest werden diese in den Statistiken der Wirtschaftskammer gesondert ausgewiesen. Die oben genannte Zahl von rund 546.000 beinhaltet also keine „Kartei-Leichen“.

Was lernen wir daraus?

Einfache Fragen können komplizierte Antworten haben. Die Abweichung der beiden Statistiken ist vor allem einerseits durch das Fehlen größerer Dienstleistungsbranchen in der LSE und das dortige Größenkriterium zu erklären (Zählung erst ab 10.000 Euro Jahresumsatz), andererseits durch Mehrfachmitgliedschaften in der Kammerstatistik. Die Abschätzung des relevanten Marktes hängt letztlich von der konkreten Fragestellung ab:

  • Die Wirtschaftskammer-Statistik dürfte aus der Perspektive einer „Kopfzählung“ das komplettere Bild liefern, wobei es eine erhöhende Tendenz durch die Mehrfachmitgliedschaften gibt.
  • Wenn es aber darum geht, den Markt von Unternehmen mit einer gewissen Mindest-Substanz zu erfassen, dann kommt das Größenkriterium der LSE ins Spiel. Unternehmen mit einem Umsatz von unter 10.000 Euro pro Jahr, die von der LSE ausgeschlossen sind, werden im Regelfall Nebenbeschäftigungen von Einzelpersonen sein. Ob man diese als „Unternehmen“ sehen will oder nicht, hängt vom jeweiligen Erkenntnis-Ziel ab.

Noch Fragen?

Dann stehen wir Ihnen mit unserer Expertise gerne zur Verfügung: office@triple-m-mafo.at

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Technische Anmerkungen: Der Datenstand der Leistungs- und Strukturerhebung der Statistik Austria ist Dezember 2016. Für 2017 liegen vorläufige Daten vor. Die Wirtschaftskammer-Mitgliederzahlen liegen per 31.12.2018 vor. Genaue Daten dazu finden sich hier. In dieser Statistik ist die Zahl der aktiven Unternehmen mit 527.951 auch etwas geringer als im genannten Firmenverzeichnis.

Focus Plus: Gruppendiskussionen mit noch mehr Output

Beispiel: Soziogramm „Meine Markenwelt – Versicherungen“

Focus Groups (Gruppendiskussionen) gehören zu den beliebtesten Marktforschungs-Methoden. Sie zeichnen ein „buntes Bild“ der Zielgruppe und des Marktes. Manchmal wird aber die Aussagekraft in Frage gestellt: Sind das nicht nur Einzelmeinungen? Mit Focus Plus hat Triple M einen Ansatz entwickelt, der mehr Aussagekraft und Struktur bietet, ohne den explorativen und qualitativen Charakter von Gruppendiskussionen einzuschränken. So stellen wir Ihren Informations-Vorteil sicher:

  • PreDemand: Strukturierte Online-Kurzbefragung VOR der Focus Group, auch mobil, verschiedene Frage-Features (geschlossen/offen, Soziogramme, Schiebebalken, …), Reflexion der Ergebnisse in der Gruppe
  • Workshop-Methodiken, z.B. die Herzmethode: KERN (stärkstes Motiv) in der Mitte, Anordnung der weiteren Aspekte im Umfeld
  • Strukturierter und grafisch unterstützter Studienbericht mit Auswertungen quantifizierbarer Ergebnisse, Hervorhebung von Focus-Statements, Pro/Cons-Kästen, textlicher Interpretation und Empfehlungen und vielem mehr   

Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Fein, dann schicken wir Ihnen gerne unser ausführliches Studienkonzept zu. Einfach Nachricht an: office@triple-m-mafo.at

b2b Befragungen: Harte Daten, beste Leistung, guter Preis

Repräsentative b2b Befragungen des Gesamtmarktes, nicht nur der eigenen Kunden, gelten als eine der Königsdisziplinen der Marktforschung: Unternehmen und Zielpersonen sind schwer zu erreichen, die Themen komplex. Wir von Triple M haben auch nicht den Stein der Weisen gefunden, aber wir sind verdammt knapp dran 🙂 Ihre Vorteile:

  • Harte Daten, repräsentative Ergebnisse für Ihren relevanten Markt
  • Entscheidungssicherheit durch langjährige Marktforschungs-Erfahrung in Kombination mit aktuellsten Technologien und Methoden
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, höchster Return-On-Investment

Möglich wird das durch unseren Mixed Mode Ansatz, in dem wir Online- und Telefon-Befragung kombinieren. Das erfordert Know-how und Erfahrung bei Konzeption, Stichprobendesign, Fragebogengestaltung, technischem Set-Up und Durchführung. Dafür steht Triple M.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Fein, dann schicken wir Ihnen gerne unser detailliertes Studienkonzept zu. Einfach Nachricht an: office@triple-m-mafo.at

Triple M Neuzulassungen E-Autos Bundesländer

Die Zukunft des Autos ist elektrisch

Während 2013 der Anteil an Elektroautos unter den Neuzulassungen mit 838 Fahrzeugen österreichweit gerade einmal 0,26% ausmachte, waren es 2017 bereits 2%. Mit der Neuzulassung von 5.433 BEV (Battery Electric Vehicle) und weiteren 1.721 PHEV (Plug-In-Hybrid Electric Vehicle) wurde der Anteil an e-Autos in Österreich innerhalb von 5 Jahren beinahe ver-9-facht, weltweit gab es „nur“ eine Ver-5-fachung.

Ein internationaler Vergleich zeigt: Vorreiter ist seit 2015 bei Neuzulassungen, seit 2016 im Bezug auf den totalen Bestand  nicht mehr die USA, sondern China.

Das Burgenland und Wien verzeichnen bis 2017 österreichweit den größten Zuwachs an e-Autos, der größte Anteil gerechnet auf die Einwohner/innen-Zahl findet sich in Salzburg und Vorarlberg. Internen Umfragen zufolge kann sich über die Hälfte der ÖsterreicherInnen die Anschaffung eines e-Autos in absehbarem Zeitraum vorstellen.