Abnehmen: Die Wohlstands-Challenge zwischen Sport, Ernährung, Social Media und Abnehmspritze

Abnehmen gehört zu den großen Herausforderungen unserer Wohlstandsgesellschaft. Dafür sorgen nicht zuletzt Social Media, die vor allem das Selbstbild von Mädchen und jungen Frauen beeinflussen. Die große Mehrheit der Wiener:innen ist mit ihrem Gewicht zufrieden, ein Viertel will abnehmen, mehr als ein Drittel hat dies schon erfolgreich getan. Sport und Ernährung gelten als Schlüssel dazu, nur 4 % würden auf die Abnehmspritze setzen. In einer Studie für den ORF Wien und mit Unterstützung unseres Feldpartners Bilendi sind wir diesen Fragen auf den Grund gegangen.


So ist die Ausgangslage: 26 % der Wiener:innen wollen abnehmen, weitere 39 Prozent denken zumindest gelegentlich daran (insgesamt: 65 %). Laut Statistik Austria lag 2019 der Anteil der Wiener:innen mit Übergewicht bei 32 %, also etwas höher. 29 % sind mit ihrem Gewicht zufrieden, Frauen (23 %) und Über-50jährige (25 %) liegen unter dem Durchschnitt. 5 % meinen, sie kämpfen mit einem zu niedrigen Gewicht.


Immerhin: 36 % der Wiener:innen haben schon erfolgreich abgenommen,
24 % blieb dies verwehrt, unter den Über-50jährigen sind es 28 %. Wenig überraschend: Mit dem Alter scheint das Abnehmen schwieriger zu werden. Ebenfalls 36 % haben noch keine ernsthaften Abnehm-Versuche unternommen. Hier liegen Männer mit 43 % deutlich vor Frauen mit 30 %.


„Es lebe der Sport“: Die große Mehrheit der Wiener:innen hält diesen für das beste Mittel zur Gewichtsreduktion, gefolgt von Grundsatzmaßnahmen in der Ernährung. Diäten und Fasten werden als weniger effektiv eingestuft. Lediglich
4 % halten im Vergleich die Abnehmspritze für geeignet. Das überrascht insofern, als diese 2024 Dänemark sogar ein über-durchschnittliches BIP-Wachstum eingebracht hat, wie Wirtschaftsforscher berichteten.


Darüber hinaus erfreut sich die Abnehmspritze hoher Bekanntheit, vor allem unter den Wiener:innen über 50.

Jedoch zeigt sich auch hier: Fast die Hälfte der Wiener:innen meint, dass diese nur in Kombination mit Sport/Bewegung und gesunder Ernährung eingesetzt werden sollte. Ein einfaches das „Übergewicht wegspritzen“ ist aus Sicht der Wiener:innen keine Option.


Wohl wenig überraschend spielen Social Media eine wesentliche Rolle für dieses Thema, zumindest sehen es die Wiener:innen so. 87 % meinen, dass Social Media Mädchen und jungen Frauen vorgeben, wie ihre Figur zu sein hat. Bei Burschen und jungen Männer sind es immerhin auch 67 %, aber der vermutete gesellschaftliche Druck ist doch deutlich geringer.


Dokumentation der Studie: Online-Befragung über das Bilendi-Panel, repräsentativ für die Wiener Bevölkerung zwischen 16 und 79 Jahren, n = 500, max. Schwankungsbreite der Gesamtstichprobe +/- 4,2 %Befragungszeitraum: 26. Februar bis 09. März 2026

Gesundheit: Zwei Drittel greifen häufig oder gelegentlich zu alten Heil- und Hausmitteln

Im Rahmen unserer Kooperation mit ORF Wien und mit Unterstützung unseres Feldpartners Bilendi sind wir der Frage nachgegangen, wie die Wienerinnen und Wiener über alte Heilmittel und Hausmittel denken. Kurz zusammengefasst: Sie spielen im persönlichen „Gesundheitsmanagement“ eine wesentliche Rolle, wie die folgenden Daten zeigen.

68 % wenden alte Heil- und Hausmittel regelmäßig oder zumindest gelegentlich an. Auffällig ist der deutliche Unterschied zwischen Frauen (75 %) und Männern (62 %). Vermutlich haben Frauen mehr Affinität zu alternativen und komplementären Gesundheitskonzepten. Ein ähnlicher Trend zeigt sich in den Altersgruppen: Während 72 % der über 50-jährigen derartige Heil- und Hausmittel anwenden, sind es bei den unter 30-jährigen 64 %.

Worauf vertrauen nun die Wiener:innen, wenn sie Haus- und alten Heimitteln greifen? 28 % nennen spontan Tees. Das in den letzten Jahren stetig gewachsene Sortiment an Früchte-, Kräuter- und anderen Tees bestätigt diesen Trend und dürfte darauf zurückzuführen sein. Dahinter folgen mit einigem Abstand Hausmittel im engeren Sinn (z.B. Umschläge) sowie Honig als weiteres Konsumgut. Diese Nennungen erfolgten spontan. Wenn Antwortmöglichkeiten vorgegeben werden (gestützte Abfrage), dann meinen 46 %, dass sie Honig als Heilmittel verwenden. Besonders beliebt scheint dieser in Haushalten mit Kindern unter 14 Jahren, wo 58 % bei Beschwerden zu Honig greifen. Die Vorteile erscheinen klar: Süß und einfach in der Anwendung.

Im Verhältnis zur Schulmedizin meint eine relative, aber klare Mehrheit von 46 %, dass alte Heilmittel eine Ergänzung sein sollten. Immerhin 21 % sehen in bestimmten Fällen einen Ersatz für die Schulmedizin. Lediglich 3 % sind der Ansicht, dass diese Heilmittel insgesamt keine große Rolle spielen sollten. Fazit: Alte Heil- und Hausmittel haben einen fixen Platz im „Gesundheitsmanagement“ der Wiener Haushalte, als Ergänzung, aber für die meisten nicht zu ersetzen. Anbietern von Gesundheitsleistungen und -produkten ist zu empfehlen, diese Haltung nicht zu ignorieren.

Diese Studie wurde im Rahmen der Talk im Turm Serie unseres Kooperationspartners ORF Wien präsentiert. Alle Ergebnisse und Kommentare zum Nachhören gibt es hier.


Dokumentation der Studie: Online-Befragung, repräsentativ für die Wiener Bevölkerung zwischen 16 und 79 Jahren, n = 500, max. Schwankungsbreite der Gesamtstichprobe +/- 4,2 %Befragungszeitraum: 14. – 19. Jänner 2026

Land der Bücher: Zwei Drittel der Österreicher:innen lesen regelmäßig

Heute geht es um eine Studie, die wir mit Unterstützung unseres Feldpartners Bilendi erstellt haben und die uns besonders am Herzen liegt: Denn die meisten bei Triple M sind Bücher- und Literatur-Freunde. Offenbar sind wir damit nicht allein: 64 Prozent aller Österreicher:innen lesen regelmäßig Bücher, also zumindest einmal in der Woche. Dabei sind Frauen (73 Prozent) regelmäßige Leserinnen deutlich aktiver als Männer (56 Prozent).

Die Digitalisierung macht auch nicht vor dem Lesen von Büchern halt: 35 Prozent der Österreicher:innen besitzen einen E-Reader. 68 Prozent von ihnen schätzen, dass E-Reader platzsparend sind und sehen darin quasi eine persönliche Bibliothek im Taschenformat. 60 Prozent halten die Geräte für leicht und handlich. 41 Prozent sind von dem sofortigen Zugriff auf neue Bücher angetan. 

Literatur ist nicht nur zum Lesen da. Hörbücher erscheinen aktuell als starker Trend. Immer mehr Freunde und Bekannte erzählen, dies und jenes im Auto, in der Bahn oder beim Sport gehört zu haben. Wie stark ist der Trend wirklich? 38 Prozent der Östereicher:innen hören zumindest gelegentlich Hörbücher, wobei der harte Kern eine Nische von 7 Prozent ist. Zu betonen ist, dass die Frage dezidiert auf „Hörbücher“ abzielte und nicht auf Podcasts, die vermutlich eine deutlich höhere Verbreitung haben.


Dokumentation der Studie: Online-Befragung im November 2025, repräsentativ für die österreichische Wahlbevölkerung 16+, n = 792, davon 112 Interviews mit Befragten, die am Heiligen Abend verreisen (würden), max. Schwankungsbreite der Gesamtstichprobe +/- 3,5 %Befragungszeitraum: 13. – 19. November

Mojito schlägt Jagatee: Mehrheit will Strand- statt Winterurlaub zu Weihnachten

Aktuelle Triple M Studie zeigt: 14 Prozent der Österreicher:innen verreisen am Heiligen Abend oder würden gerne, von diesen will die Mehrheit ins Warme.

„Es ist ein Ergebnis, das den österreichischen Touristiker:innen vielleicht nicht gefällt: 61 % der Österreicher:innen, die am Heiligen Abend verreisen oder es gerne würden, wollen einen Urlaub mit Strand und Sonne, nur 24 % den klassischen Winterurlaub im Schnee,“ so Triple M Chefin Christina Matzka zu den Ergebnissen ihrer aktuellen Studie. „Zwischen tatsächlichem Verhalten und geäußerten Wünschen ist noch ein weiter Weg, aber die Studie zeigt eine Grundeinstellung, die dem österreichischen Tourismus nicht in die Karten spielt,“ so Matzka weiter.

Als Gründe sehen die Triple M Marktforscher:innen: 1. Eine generelle Diversifizierung der Konsumpräferenzen, ‚Ski Only‘ ist schon lange vorbei. 2. Der Klimawandel zehrt am Idealbild des Winter Wonderland. Matzka: „Wenn man schon ins Grüne reist, dann lieber richtig.“; 3. Viele Menschen mit Migrationshintergrund, 28 % der Gesamtbevölkerung, haben kaum oder wenig Bezug zu Outdoor-Aktivitäten im Winter.

Vielleicht überraschend: Bei den unter 30-jährigen ist der Wunsch nach einem Winterurlaub mit 54 % massiv stärker ausgeprägt als bei der Generation 50 Plus mit 15 %. Matzka: „Dies ist aus Sicht der österreichischen Tourismuswirtschaft einerseits positiv, da der Markt offenbar ‚nachwächst‘, andererseits sind die über 50-jährigen eindeutig kaufkräftiger.“


Dokumentation der Studie: Online-Befragung im November 2025, repräsentativ für die österreichische Wahlbevölkerung 16+, n = 792, davon 112 Interviews mit Befragten, die am Heiligen Abend verreisen (würden), max. Schwankungsbreite der Gesamtstichprobe +/- 3,5 %Befragungszeitraum: 13. – 19. November

Wien-Wahl: Treffsichere Triple M Studie dank hoher Stichprobenqualität

Zufrieden blicken wir auf das vergangene Wahlwochenende. Denn unsere Anfang April für das Nachrichtenmagazin NEWS erhobene Studie zur Wien Wahl hat sich als sehr treffsicher erwiesen. Bei fünf von sieben Partei-Ergebnissen konnten wir eine Punktlandung erzielen, bei zwei gab es größere Abweichungen, so ehrlich muss man sein :-).

Bei SPÖ, NEOS, ÖVP, KPÖ und HC Strache lagen die von uns prognostizierten Werte durchgängig unter
1 Prozentpunkt von den tatsächlichen Ergebnissen entfernt. Lediglich bei FPÖ und Grünen war die Differenz – leider deutlich – größer. Warum? Eine mögliche Ursache könnte das Deklarationsverhalten der Wähler:innen sein: Aufgrund des allgemeinen, positiven Trends für die FPÖ geben mehr Menschen an, diese Partei zu wählen, als sie es dann tatsächlich tun. Bei den Grünen könnte es genau umgekehrt sein. Dennoch sind wir mit unserer Prognose und den fünf von sieben möglichen Treffern mehr als zufrieden und sehen uns in unserer Arbeitsphilosophie bestätigt. Denn wir setzen auf eine konsequente Qualitätspolitik bei Stichprobenziehung und Datenkontrolle, die durch eine Software des österreichischen Anbieters Redem erfolgt. Egal ob Wahlen, Meinungsumfragen oder Markterhebungen für kommerzielle Produkte oder Themen: Eine saubere, repräsentative Stichprobe ist die Grundvoraussetzung für valide Analysen.

Treffsichere Prognose zur Nationalratswahl 2024

Wien, 4. Oktober 2024

Insgesamt war die Nationalratswahl 2024 keine Wahl der großen Überraschungen: Sämtliche seriöse Umfragen hatten die Eckpfeiler des Wahlabends im Vorhinein abgesteckt: Platz 1 für die FPÖ, die ÖVP mit großer Sicherheit auf Platz 2, die NEOS vor den Grünen im Ziel und geringe Chancen für die Kleinparteien, die 4% Hürde zu schaffen.

Auch unsere Hochschätzung* zeigt eine hohe Treffsicherheit: sie lag sowohl bei der Wahlbeteiligung mit 78% genau am Punkt als auch – bis auf zwei Abweichungen – beim tatsächlichen Wahlergebnis. Dies widerlegt die oft auch von Medien geäußerte Kritik an der Zuverlässigkeit von Umfrage-Ergebnissen im Vorfeld von Wahlen und beweist die Stärke differenzierter Umfragen und Fingerspitzengefühl bei deren Interpretation.

*Triple M Matzka Insights GmbH für das Nachrichtenmagazin NEWS, 1.000 Interviews repräsentativ für die österreichische wahlberechtigte Bevölkerung, Deklarationsquote Sonntagsfrage 81%, Online Befragung anhand eines professionellen Online-Access-Panels, maximale Schwankungsbreite +/- 3,1%, Erhebungszeitraum 26. August bis 03. September 2024. Die Erhebung entspricht den Qualitätskriterien des VdMI.

Externe Faktoren beeinflussten Wahlverhalten

Nachdem mit heutigem Datum das vorläufige Endergebnis vorliegt, zeigt sich aus unserer Sicht ein deutliches Bild bei der Analyse der Abweichungen. Generell lassen sich Meinungsumschwünge auf externe Faktoren und Entwicklungen in den letzten Wochen vor einer Wahl erklären – dazu zählen Ereignisse wie beispielsweise die Veröffentlichung des Ibiza-Videos vor der EU-Wahl 2019, die Medienberichterstattung als auch die Mobilisierungs-Erfolge von politischen Kampagnen und Parteien.

Die Hochschätzung eines Wahlausgangs ist und bleibt eine Momentaufnahme. Beim aktuellen Ergebnis haben wir diesen Umstand stark zu spüren bekommen – die letzten 3 bis 4 Wochen vor den Wahlen hatten großen Einfluss auf das Meinungsbild der Wählerinnen und Wähler.

Christina Matzka, Triple M Gründerin

Analyse der Triple M-Einschätzung zum Wahlergebnis

Die Abweichungen zwischen unserer Hochschätzung und dem Wahlausgang im Überblick:

1: Die ÖVP schnitt besser ab als prognostiziert.

2: Die Bierpartei verfehlt den Einzug ins Parlament.

Beim ersten Punkt dürfte die Hochwasserkatastrophe der ÖVP in die Hände gespielt haben: Bedrohliche Naturereignisse – und die darauffolgende solidarische Unterstützung der Bevölkerung – nützen in den meisten Fällen den regierenden Parteien. Letztendlich verantworten diese die Verteilung staatlicher Hilfen und können dadurch indirekt auch durch höhere Medienpräsenz in der öffentlichen Meinung punkten. Auch die Solidarität mit den Opfern und Unterstützung für Betroffene von Seiten der Gemeinden – in Österreich sind rund 7 von 10 Gemeinden ÖVP-geführt – könnten die Stimmung auf den letzten Metern noch in Richtung ÖVP gedreht haben.

Ausschlaggebend für die zweite Abweichung – das deutlich schlechtere Abschneiden von Dominik Wlazny’s Bierpartei – war aus unserer Sicht nicht nur das erstgenannte Faktum („keine gute Zeit für Kleinstparteien“), sondern auch die (mediale) Performance des Spitzenkandidaten. Nachdem Wlazny im Frühjahr als Sympathieträger in den Wahlkampf gestartet war, waren die letzten Wochen vor der Wahl von einer zunehmend kritischen Berichterstattung dominiert. Vorwürfe in Richtung fehlender (Programm-)Inhalte, “Message control” im Umgang mit Journalist:innen sowie eine unklare personelle Aufstellung machten die Runde – und ließen viele potenzielle Bier-Wähler:innen letztendlich doch eine andere Wahl treffen.

Politische Lage in Österreich: 70 % sehen das Land auf dem falschen Weg

2024 ist ein Superwahljahr, in Österreich und auf dem ganzen Erdball. Weltweit werden 3,5 Milliarden Menschen neue Regierungen oder Staatsoberhäupter wählen. Zu Beginn dieses historischen Jahres ist die Stimmung in Österreich auf einem Tiefpunkt angelangt. Das ist eines der Ergebnisse einer unserer aktuellen Studie, repräsentativ für die Wahlberechtigten in Österreich.

26 % meinen, dass Österreich eindeutig in die falsche Richtung geht, hingegen nur 2 % in die komplett richtige

26 % sehen Österreich eindeutig auf dem falschen Weg, 44 % eher (gesamt: 70 %). Für eher richtig halten 18 % den aktuellen Weg, lediglich 2 % für komplett richtig. Triple M beobachtet das Stimmungsbild im Land regelmäßig, doch so ausgeprägte „Bad Vibes“ sind selten.

Konsequenz: Massive Verluste für Regierungsparteien, FPÖ klar auf Platz Nummer 1

Die schlechte Stimmungslage schadet vor allem der ÖVP, die aus jetziger Sicht von 37,5 % bei der Nationalratswahl 2019 auf 20 % der gültigen Stimmen abstürzen würde, wenn am kommenden Sonntag gewählt wird. Auch der kleinere Regierungspartner, die Grünen, leiden unter der aktuellen Situation und lägen bei 9 % statt zuletzt knapp 14 %. Großer Gewinner ist die FPÖ, die aktuell mit 31 % klar an erster Stelle wäre (NRW 2019: 16,2 %).

Wie gesagt handelt es sich um eine Momentaufnahme: Die Bier-Partei ist noch nicht berücksichtigt, die KPÖ muss die PS auch erst einmal bundesweit auf die Straße bringen und ein Wahlkampf kann generell noch große Veränderungen bringen.

Dokumentation der Studie: Online-Befragung im Jänner 2024 repräsentativ für die österreichische Wahlbevölkerung 16+, n = 800, max. Schwankungsbreite +/- 3,5 %

Wir werden das Superwahljahr 2024 mit unseren Studien begleiten. Vieles ist offen, aber eines ist sicher: Dieses Jahr wird nichts für schwache Nerven. Den vollen Bericht über diese Triple M Studie können Sie in diesem Artikel lesen.

Christina Matzka, Triple M Gründerin

Ideal für den Bewegtbild-Trend: Facial Coding by Triple M

Es ist eine Innovation, die wir schon länger am Radar hatten, aber so richtig zufrieden waren wir den mit bisherigen Lösungen nicht. Doch jetzt haben wir mit Mataono ein Analysetool gefunden, das wir unseren Kunden mit Begeisterung anbieten können.

Mehr dazu können Sie im Folgenden lesen oder in diesem Video erfahren.

Facial Coding by Triple M (von Mataono)

Facial Coding (Gesichtsvermessung) bestimmt anhand von Videoaufnahmen die Emotionen des/der Betrachter:in. Damit lassen sich die unmittelbaren Reaktionen auf Videos oder andere Kommunikations- und Werbemittel messen.

Ihre Vorteile:

  • Ideale Ergänzung zu Befragungen, die bewusstes, kognitives Feedback erheben
  • Umfassender Consumer Insight Emotio – Ratio
  • Weitere Absicherung für Management- und Marketing-Entscheidungen

Warum sind Emotionen so wichtig?

9 von 10 Kauf- oder Abschluss-Entscheidungen werden durch Emotionen bestimmt oder erheblich beeinflusst. Das Unterbewusstsein, der sogenannte „Autopilot“, bereitet Entscheidungen vor, lange bevor wir Fakten bewertet haben.

Folgende Emotionen werden durch Facial Coding by Triple M erhoben und anhand Ihres Marketing- und Forschungsziels analysiert:

  • Ärger
  • Ekel
  • Angst
  • Freude
  • Traurigkeit
  • Überraschung

Das Gesamtergebnis wird griffig als Emotional Score dargestellt.

Was hat das mit dem Bewegtbild-Trend zu tun?

Videos als Tool für Marketing und Corporate Communication wachsen exponentiell, ob auf Social Plattformen oder in anderen Anwendungen. Warum? Sicher als Convenience-Faktor, vor allem aber auch um Emotionen zu transportieren, was durch Fotos oder gar Texte ungleich schwieriger ist.

Unser Facial Coding ist ein Produkt, das für und aus der Bewegtbild-Generation kommt. Es ist somit ideal, um Video-basierte Kommunikationstools zu analysieren. Aber auch für andere Aufgabenstellungen liefert es starke Ergebnisse.

Kultur nach Corona

Weniger Kulturkonsum nach Corona-Krise

Irgendwann wird die Corona-Krise vorüber gehen und Wirtschaft und Gesellschaft werden sich allmählich erholen. Jedoch: Es könnte einige Lebensbereiche geben, die dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen werden. Einer davon sind Kulturveranstaltungen, wie eine aktuelle Studie von Triple M zeigt:

49 % der Österreicher*innen schätzen ihre Landsleute so ein, dass sie nach Abklingen der Corona-Krise weniger Kulturveranstaltungen besuchen als davor. Fast jeder Fünfte ist von dieser Meinung voll und ganz überzeugt. Hintergrund dürfte sein, dass Menschenansammlungen aus gesundheitlichen Gründen mittlerweile kritischer gesehen werden und dass der mediale Konsum von Kultur und Unterhaltung durch die Lock-Downs weitere Unterstützung erhalten hat. Jüngere Befragte sehen diesen Trend als besonders ausgeprägt an, über 50-jährige hingegen erwarten nur zu 40 %, dass künftiger weniger Kulturveranstaltungen frequentiert werden.

Projektive Fragestellungen wie diese sind für die Abschätzung von Marktentwicklungen üblich und zeigen recht zuverlässig tatsächliche Verhaltensänderungen an. Grund genug für die „Kulturnation Österreich“ über ein Comeback nach der Pandemie nachzudenken und dieses zu verändern. Immerhin spielt Kultur auch für den österreichischen Tourismus eine lebhafte Rolle und der Heimmarkt ist wichtig, um eine Grundauslastung für die Kulturbetriebe sicherzustellen.

Dokumentation: Online-Umfrage unter 507 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 16+ aus dem 1. Quartal 2021. Fragestellung: „Es gibt die Meinung, dass die Österreicher*innen nach dem Lockdown weniger Kulturveranstaltungen oder auch Museumsbesuche absolvieren werden, als das vor der Corona-Krise der Fall war. Stimmen Sie dieser Aussage (eher) zu oder (eher) nicht zu?“